Unsere Chakren und ihre Bedeutung

Unser physischer Körper ist durchzogen von unzähligen Energiebahnen, den sogenannten Nadis. Diese sind feinstofflich – also für die meisten Menschen nicht sichtbar. An ihren Kreuzungspunkten bilden sie Energiezentren - die Chakren.

An den Chakren findet ein Energieaustausch zwischen unserem physischen Körper und unseren feinstofflichen Körpern statt.

Es gibt übrigens in unserem Körper sehr viele solcher Energiezentren – bei der Akkupunktur werden einige von ihnen stimuliert.

7 Chakren sind besonders groß – sie spielen eine wichtige Rolle für Gesundheit und Wohlbefinden. Dazu weiter unten mehr...

Uraltes Wissen...

Das Wort Chakra stammt aus dem Sanskrit und heißt übersetzt „Kreis“ oder „Rad“ – man kann sich die Chakren als Energiewirbel vorstellen.

Ihre Bedeutung wurde bereits in uralten philosophischen, hinduistischen Schriften, den Upanishaden und anderen Schriften des Veda, beschrieben.

 

Unser Chakrensystem:

In den verschiedenen Traditionen unterscheiden sich die Lehren über die Chakrensysteme in manchen Punkten. Das bekannteste Chakrensystem ist wohl das Hindu- oder Yoga – System, nach welchem die 7 Hauptchakren entlang der Wirbelsäule zwischen dem Steißbein und dem Scheitel angeordnet und über den zentralen Energiekanal „Sushumna-Nadi“ miteinander verbunden sind.

Weitere Chakren – sogenannte Nebenchakren befinden sich an anderen Punkten innerhalb und außerhalb des Körpers.

 

Chakren und unser Wohlbefinden:

Sind alle Chakren ausgeglichen, so kann Prana – unsere Lebensenergie, frei durch uns fließen und wir sind geistig, körperlich und seelisch in Harmonie, wir fühlen uns wohl und sind gesund.

Stress, Fremdenergien und seelische Belastungen verschiedenster Art können zu Blockaden oder Überlastung in unseren Chakren führen und damit den Energiefluss stören.

Um unseren Chakren wieder einen neuen Impuls zu geben, sie zu reinigen oder zu stärken, helfen unter anderem bestimmte Meditationstechniken, Atemtechniken, Yogaübungen und eine gesunde Ernährung.

Die 7 Hauptchakren:

Jedes der sieben Hauptchakren steht im Zusammenhang mit bestimmten Drüsen und Organen unseres Körpers und hat Einfluss auf gewisse Aspekte unseres Lebens, wie etwa Entwicklung und Verhalten.

Die unteren Chakren haben eine niedrigere Frequenz und werden mit den Grundbedürfnissen des Menschen in Verbindung gebracht, die weiter oben liegenden Chakren mit ihren subtileren Energien entsprechen eher den geistigen Fähigkeiten und dem Streben nach Spiritualität.

Jedem Chakra werden ein Element und eine bestimmte Frequenzfarbe zugeordnet.

MULADHARA - Wurzelchakra

Unser Wurzelchakra ist die Basis unserer Lebensenergie und unseres Urvertrauens.

Es öffnet sich nach unten und verbindet uns, wie der Name schon sagt, energetisch mit der Erde. Es befindet sich am unteren Ende der Wirbelsäule, am Beckenboden, etwa in der Höhe des Steißbeins.

Es steht für unser Urvertrauen, unsere Lebenskraft, das Gefühl des Geborgenseins, der Sicherheit und Erdung, das Vertrauen in uns selber und ins Leben.

Blockaden im Wurzelchakra zeigen sich in Misstrauen, Depressionen, Existenzängsten und Wutausbrüchen.

Eine Überlastung kann sich in Angst vor Veränderungen ausdrücken.

Sein Element ist die Erde und seine zugeordnete Frequenzfarbe ist rot.

Zugeordnete endokrine Drüse: Nebenniere

Körper-Zuordnung: Skelett, Zähne, Nägel, Geschlechtsorgane, Darm, Haut, Blut- und Zellaufbau

Sinnesfunktion: Geruchssinn

SVADHISTHANA – Sakralchakra

Unser Sakral- oder Sexualchakra ist der Sitz unserer weiblichen Energien - es öffnet sich nach vorne und befindet sich circa eine Handbreit unterhalb des Bauchnabels, etwa auf Höhe der Lendenwirbelsäule.

Es steht in Zusammenhang mit unserer Schöpferkraft, unserer Lebenslust, Sinnlichkeit und Sexualität

Schwierigkeiten in Partnerschaften, Schuldgefühle, Freudlosigkeit und Sorgen können auf ein geschwächtes Sakralchakra hinweisen.

Ein trieb- und emotionsgesteuertes Verhalten kann ein Hinweis auf ein überlastetes Sakralchakra sein.

Sein Element ist das Wasser und seine zugeordnete Frequenzfarbe ist orange.

Zugeordnete endokrine Drüsen: Keimdrüsen

Körper-Zuordnung: Lymphsystem, Geschlechtsorgane, Nieren, Blase

Sinnesfunktion: Geschmackssinn

MANIPURA - Nabelchakra

Das Nabel- oder auch Solarplexuschakra, der Speicherplatz von Prana, unserer Lebensenergie ist ebenfalls nach vorne geöffnet und liegt knapp unterhalb des Sonnengeflechts.

Emotionale Ausgeglichenheit, ein starker Wille und Tatkraft, ein hoher Selbstwert sowie die Fähigkeit, Entscheidungen treffen zu können und sich (auf gewaltfreie Weise!) durchzusetzen weisen auf ein ausgeglichenes Nabelchakra hin.

Kummer, Unsicherheit, Entscheidungsprobleme, und Abhängigkeiten sowie eine Opfermentalität hingegen könnten ein Zeichen für ein schwaches Solarplexuschakra sein.

Narzissmus und Kontrollzwang könnten auf ein überlastetes Nabelchakra hinweisen.

Als Element ordnet man dem Nabelchakra das Feuer zu, seine zugeordnete Frequenzfarbe ist gelb.

Zugeordnete endokrine Drüse: Bauchspeicheldrüse

Körper-Zuordnung: Verdauungssystem mit Magen, Milz, Leber, Gallenblase, vegetatives Nervensystem

Sinnesfunktion: Sehsinn

ANAHATA - Herzchakra

Der Sitz von bedingungsloser Liebe und MitgefühlAnahata.

Der Mittelpunkt unseres Chakrensystems liegt in Höhe des Herzens – man erspürt es ganz mühelos, indem man sich an eine Situation erinnert, in der man sehr glücklich war, oder wenn man an einen Menschen denkt, den man sehr liebt – dort, wo das Gefühl des Glücks und der Liebe spürbar wird, liegt das Herzchakra.

Es ist nach vorne geöffnet und steht für bedingungslose Liebe, Harmonie, Herzenswärme, Güte, Frieden und Heilung.

Blockaden im Herzchakra zeigen sich durch Lieblosigkeit – auch sich selbst gegenüber, Kontaktarmut, Selbstvorwürfen, Groll, Streitigkeiten, Gefühlskälte und Verbitterung.

Bei Überlastung neigst du dazu, es erst allen anderen recht zu machen, bevor du an dich selbst denkst.

Sein zugeordnetes Element ist die Luft und seine Frequenzfarbe ist grün.

Zugeordnete endokrine Drüse: Thymusdrüse

Körper-Zuordnung: Herz und Kreislauf, Lunge, Immunsystem

Sinnesfunktion: Tastsinn

VISHUDDHA - Kehlchakra

Unser Zentrum für klare Kommunikation und den Ausdruck unserer Seele hier auf Erden - das Hals- oder Kehlchakra.

Es liegt etwas unterhalb deines Kehlkopfes und ist nach vorne und nach unten geöffnet.

Ein ausgeglichenes Kehlchakra zeigt sich in einer guten Ausdrucksfähigkeit, in Offenheit und Freundlichkeit, in Kreativität und leichtem Lernen. Du kannst deine Ideen gut umsetzen.

Schüchternheit, Antriebsschwäche, Sprechstörungen, Schwierigkeiten, dich auszudrücken, sowie innere Unruhe können auf ein schwaches Halschakra hinweisen.

Geschwätzigkeit kann ein Zeichen für eine Überlastung in diesem Chakra sein.

Sein Element ist der Äther und seine zugeordnete Frequenzfarbe ist ein helles Blau.

Zugeordnete endokrine Drüse: Schilddrüse

Körper-Zuordnung: Hals, Kehlkopf, Stimmorgane, Nacken, Ohren, Nase, Kiefer

Sinnesfunktion: Gehörsinn

AJNA - Stirnchakra

Unser sogenanntes drittes Auge ist das Tor zur Selbsterkenntnis und zu unserer Seele.

Es befindet sich zwischen den Augenbrauen und ist nach vorne und nach hinten geöffnet.

Hier sitzen Intuition, Fantasie, geistige Klarheit und Weisheit. Wenn dein Stirnchakra ausgeglichen ist, kannst du deine innere Stimme ganz klar hören und du bist sehr feinfühlig.

Blockaden in diesem Chakra können sich in Unkonzentriertheit, Verlustängsten, der Überbetonung des Verstandes sowie im Gefühl der Bedeutungslosigkeit zeigen.

Ein Hinweis auf eine Überlastung kann es sein, wenn du dich leicht dem Tagträumen hingibst.

Sein Element ist der Geist und seine zugeordnete Frequenzfarbe ist ein dunkles Indigoblau.

Zugeordnete endokrine Drüse: Hypophyse

Körper-Zuordnung: Augen, Nase, Nebenhöhlen, Ohren, Kleinhirn

Sinnesfunktion: Außersinnliche Wahrnehmung

SAHASRARA - Kronenchakra

Das Kronen – oder Scheitelchakra liegt am und über unserem Scheitelpunkt. Es ist nach oben geöffnet wie eine Lotosblume und steht in Verbindung zu unserer Spiritualität.

Es ermöglicht uns die Anbindung an das Göttliche, wir erkennen unsere Berufung und den Sinn des Lebens und haben ein Gefühl der Vollkommenheit, des Aufgehobenseins und des Friedens. Ist dein Kronenchakra ausgeglichen, so schaffst du es spielend leicht, im Hier und Jetzt, also im gegenwärtigen Moment zu verweilen.

Ziellosigkeit, Weltschmerz und Verzweiflung, die Angst vor Krankheit und Tod oder ein Gefühl der Sinnlosigkeit können auf Schwächen im Kronenchakra hinweisen.

Überlastung kann sich darin zeigen, dass du meinst, du hättest alle Weisheit in dir und müsstest die ganze Welt retten.

Als Element ordnet man ihm den Kosmos zu und seine Farbe ist ein transparentes Weiß mit violetten und goldenen Anteilen.

Zugeordnete endokrine Drüse: Zirbeldrüse

Körper-Zuordnung: Nervensystem, Großhirn

Sinnesfunktion: Einfühlung

Zurück

Copyright 2020 by SAMATA - Achtsamkeit & Meditation.